Auf den 1. Januar 2010 hat «Das Gebäudeprogramm» das Gebäudprogramm der Stiftung Klimarappen abgelöst. Es dauert zehn Jahre und unterstützt mit jährlich über 130 Millionen Franken aus der CO2-Abgabe energetische Verbesserungen der Gebäudehülle.
Parallel zum Gebäudeprogramm wird der Einsatz erneuerbarer Energien, moderner Haustechnik und Abwärmenutzung mit zusätzlichem Geld aus der CO2-Abgabe und kantonalen Beiträgen unterstützt. Insgesamt stehen so pro Jahr 280 bis 300 Millionen Franken zur Förderung von Gebäudeerneuerungen zur Verfügung.
Was wird gefördert
Das Gebäudeprogramm unterstützt die verbesserte Wärmedämmung von Einzelbauteilen in bestehenden, beheizten Gebäuden, die vor 2000 erbaut worden sind. Bei den Einzelbauteilen handelt es sich um Fenster, Wände, Böden und das Dach. Darüber hinaus leisten einzelne Kantone individuelle Zusatzförderungen, zum Beispiel für Gesamtsanierungen oder Minergie-Modernisierungen.
Das Gebäudeprogramm bezahlt für die Dämmung der Einzelbauteile oder den Ersatz der Fenster einen Förderbeitrag pro Quadratmeter Bauteilfläche aus. Um von Fördergeld zu profitieren, müssen gewisse Bedingungen eingehalten werden. Nur gut gedämmte Einzelbauteile werden unterstützt. Minimale U-Werte müssen daher nachgewiesen werden oder es muss ein Minergie-Modul eingesetzt werden.
Fördergelder werden für alle Gebäudetypen ausbezahlt. Auch spielt das Heizmedium keine Rolle mehr. Gebäude mit Elektroheizung oder Ölbrenner werden gleichermassen berücksichtigt. Allerdings muss ab 1. April 2011 der ausbezahlte Förderbeitrag mindestens
3‘000 Franken erreichen.
Vorgehen
Nehmen Sie mit Peter Bernegger Kontakt auf 081 771 35 54